![]() Spirituelle Praktiken Inhaltsverzeichnis
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Spirituelle Praktiken / ETHISCHE SELBSTKORREKTUR ETHISCHE SELBSTKORREKTURGläubige, die sich im Frühstadium ihrer religiösen Entwicklung befinden, vertrauen auf den “Erlösungscharakter” eines Glaubens an das Konzept ihrer religiösen Organisation und deren Rituale (manche von diesen gelten in der russischen Orthodoxie der größeren Bedeutsamkeit halber als “Mysterien”). Diese Menschen sind noch nicht in der Lage, Gottes Worte zu verstehen, auch nicht die aus heiligen Büchern. Meinungen und Gebote ihrer irdischen “Hirten” sind ihnen näher und teurer. Ein Beispiel: Obwohl Gott den Menschen auftrug nicht zu töten, haben sich “Christen” in der gesamten Geschichte des irdischen Christentums durch geradezu ungeheure Grausamkeit “berühmt” gemacht!8 Wie viele Kriege und Morde, Misshandlungen und Folter ließen sie sich doch zuschulden kommen! Was nun den Verzicht auf das Töten von Tieren angeht, so sind wohl kaum 0,001 Prozent der “Christen” darin dem Willen Gottes nachgekommen. Wo bist du denn, christliche Liebe?! Du bist unter “Christen” nicht zu sehen! Denn diese “Christen” sind keine wahren Christen! * * * Das Anfangsstadium spirituellen Aufstiegs impliziert eigene reale Bemühungen, um sich selbst zu verändern. Das Erste, was ein Gottsuchender hierbei tun soll, ist es, das Konzept der Liebe anzunehmen. Aber nicht bloß als schönen Spruch, sondern als striktes Handlungsgesetz. Und keine praktischen Methoden, ob Hatha-Yoga-Übungen, Chakrenarbeit, “Frierbäder” oder sonst etwas kann uns Gott näher bringen (mitunter führen sie sogar in die andere Richtung), wenn wir Gottes Geboten über Liebe nicht wirklich folgen. Nehmen wir etwa die Ernährung. Wenn wir uns mit grobstofflichen Energien von Leichen verunreinigen, dann erlaubt es uns nicht, das Bewusstsein soweit zu verfeinern, um der Wohnstatt des Schöpfers näher zu kommen. Wir werden dann, im Gegenteil, der Hölle entgegen treiben und schlechtes Karma für die nächste Inkarnation erzeugen. Das Thema richtige Ernährung auf dem spirituellen Weg haben wir in [9,11,16] am ausführlichsten erörtert. Jetzt sei lediglich kurz angemerkt, dass es für jeden Menschen in der Regel notwendig ist, seinem Organismus mit der Nahrung genügend vollwertige Proteine zuzuführen. Sehr reich an solchen Proteinen sind Eier und Milchprodukte. Viel Eiweiß gibt es auch in manchen Pilzen, in Nüssen, Soja und einigen anderen Nahrungsarten. Deshalb ist der Verzehr von Tierfleisch aus medizinischer Sicht keinesfalls notwendig9. Und überhaupt, der Mensch ist biologisch gesehen kein Raubtier; sein Organismus ist anatomisch und biochemisch für ein Ernähren mit Tierkörpern nicht gut geeignet — deshalb leidet er auch daran [2,19]. Doch Erwägungen über Gesundheit und Karma sind nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist: Gott ist die Liebe. Und nur als Liebe lässt Er uns an sich heran.
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